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Den Sommer genießen ohne Allergie

Sommer genießen ohne Allergie?


Sommerzeit - Allergienzeit. Vor allem die pollenbedingten Allergien haben in der warmen Jahreszeit, vom Frühjahr bis zum Sommer, ihre Hauptsaison. Ein Allheilmittel gegen die lästige Erkrankung gibt es - noch - nicht. Durch eine Stärkung des Immunsystems können jedoch die Auswirkungen einer Allergie gemildert werden. Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass unser Körper mit einer Allergie reagiert? Wir haben für dich die wichtigsten Fakten gesammelt.


Wie entsteht eine Allergie?

Die Augen jucken, die Nase läuft: Wer diese Symptome an sich feststellt, können zum Kreis derer gehören, die unter einen Sommer-Allergie bzw. Überempfindlichkeit gegen Blütenpollen leidet. Dieser Personenkreis ist in der Regel von einer Typ-I-Allergie betroffen.


Die Allergietypen kurz erklärt

In der Medizin werden die auftretenden Allergien in vier Hauptgruppen eingeteilt.

Die meisten Allergiker finden sich in der Gruppe [b]Typ-I-Allergien[/b] wieder. Die Reaktion auf das Allergen erfolgt sofort. Zu den Hauptauslösern zählen unter anderem Gräser- und Baumpollen, Tierhaare, Insektengift und Hausstaubmilben. Der Kontakt mit diesen Auslösern setzt Histamin frei, die unangenehmen Erscheinungen einer Allergie wie Niesen, Augen Juckenund womöglich Atembeschwerden treten meist postwendend auf.

Bei den Typ-II-Allergien wehrt sich das Immunsystem gegen vermeintliche Angreifer. Das körpereigene Abwehrsystem reagiert über und bekämpft Körperzellen. Eine solche Reaktion kann zum Beispiel eine Blutspende mit einer falschen Blutgruppe auslösen.

Typ-III-Allergien entstehen durch die Bildung von Immunkomplexen. Allergene und Antikörper schließen sich zusammen und lagern sich im Gewebe oder in Blutgefäßen ab. Dort können sie Erkrankungen wie eine Gefäßentzündung hervorrufen.

Typ-IV-Allergien werden auch Spätallergien genannt. Zwischen dem Kontakt mit dem Auslöser und der Reaktion vergehen meist zwischen 24 und 72 Stunden. Zu dieser Gruppe gehören unter anderen allergische Kontaktekzeme, hervorgerufen etwa durch Nickel oder Duftstoffe.

Allergien und Lebensalter
Eine Allergie entwickeln sich in der Regel eher langsam. Säuglinge profitieren in der Regel von dem mütterlichen Schutz, der einige Monate anhält. Bereits bei Kindergartenkindern, vor allem aber später ab dem Schulalter zeigen sich die Allergie und Symptome.

Besonders anfällig machen dabei Umstellungsphasen im Körper. Wer in der Grundschule noch keine Beschwerden hatte, kämpft vielleicht schon in der Pubertät gegen eine Allergie und die Symptome. Auch eine familiäre Anhäufung wird von den Wissenschaftlern vermerkt. Zwar vererben sich eine Allergie nicht zwingend, aber die Disposition tritt verstärkt dort auf, wo Eltern und Geschwistern ebenfalls darunter leiden.


Mechanische Reize und echte Allergien

Nicht nur der Pollenflugkalender bringt die Blütezeit von Bäumen und Gräsern zutage, oft ist es allein die mechanische Belastung durch die Pollen, die du spüren kannst. Die Augen jucken, weil sich der feine klebrige Blütenstaub auf der Netzhaut niederschlägt. Auch für Nichtallergikern ist diese Zeit im Frühjahr und Sommer mitunter belastend.

Umso mehr leidet, wer bereits eine Allergie entwickelt hat. Dann reichen schon geringste Mengen an Pollen, um einen Allergieschub auszulösen. Hier ist Prävention angesagt, damit dich die Allergie und ihre Symptome nicht allzu sehr belasten.

Immunsystem stärken und Desensibilisieren

Wer im Sommer weniger unter Allergien leiden möchte, muss bereits im Winter, besser noch rund ums Jahr, vorbeugen. Neben verschiedenen Methoden, die dir dein Allergologe empfehlen wird, kannst du auch selber etwas für deine Gesundheit tun. Als hilfreich zeigen sich grundlegende Maßnahmen wie


- abwechslungsreicher Speiseplan
- viel verträgliches Obst und Gemüse
- Zinkhaushalt ausgleichen
- auf Calcium-Versorgung achten


Vielleicht hast du ja selber schon festgestellt, dass die Allergie und ihre Symptome dann bei dir ausgeprägter auftreten, wenn es dir gesundheitlich nicht so gut geht. Achte deshalb nicht nur im Sommer, sondern rund ums Jahr auf eine gesunde Lebensweise, die dich im Kampf gegen deine Allergie unterstützt.

Kreuzallergien beachten

Wenn dir durch Pollenflug die Augen jucken oder deine Nase läuft, kann es zudem sein, dass du im Laufe der Zeit auch auf bestimmte Speisen reagierst. Dann hat sich eine Kreuzallergie entwickelt. Eine Allergie auf Birkenpollen kann die Unverträglichkeit von Äpfeln und Karotten mit sich bringen. Machen dir Gräserpollen zu schaffen, zeigen sich vielleicht in der Hauptflugzeit auch Beschwerden, wenn du Weizen- oder Roggenprodukte zu dir nimmst.

Pollenflugkalender beachten

Die Pollensaison dehnt sich von Jahr zu Jahr aus. Bereits im Dezember können Haselnusssträucher zur Blüte kommen, die ersten Weidenkätzchen und Erlen lassen nicht lange auf sich warten. Viele Medien, online und als Druckerzeugnisse, veröffentlichen Pollenflugkalender. Auch als spezielle App oder Bestandteil von Wetter-Apps gibt es hilfreiche Pollenflugkalender.

Du erfährst im Pollenflugkalender, wann es in deiner Region zu einer erhöhten Belastung kommt. Wenn du deinen Aufenthalt im Freien danach ausrichtest und auch sonst Maßnahmen gegen deine Sommer-Allergie triffst, kannst du den ein oder anderen Allergieschub vermeiden. Zusätzlich kannst du den Pollenflugkalender durch eigene Notizen ergänzen, beispielsweise mit Angaben, welche Tageszeit und welche Pollen dir am meisten zusetzen. Aktiviere den Pollenflugkalender am besten gleich jetzt, so bist du gut vorbereitet und kannst vielleicht die Allergie-Symptome geringer halten.

Regelmäßiges Haarewaschen und das Wechseln der Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien kann deine Beschwerden wie Augen Jucken und die triefende Nase ebenfalls lindern. Weißt du bereits, dass du bei Pollenflug Allergie-Symptomeentwickelst, solltest du dein Allergie-Nasenspray in dieser Zeit ständig bei dir haben, und so den Allergieschub vermeiden.

Medizinische Hilfe gegen Allergie-Symptome

Wir raten dir, deine Beschwerden ärztlich abklären zu lassen, ehe du deine Allergie mit Tabletten oder einem Allergie-Nasenspray auf eigene Faust behandelst. Dies gilt auch dann, wenn du frei verkäufliche Allergie-Tabletten oder ein sanftes Allergie-Nasenspray anwenden möchtest. Zusätzlich solltest du daran denken, dass vor allem Allergie-Tabletten müde machen können. Die Nebenwirkungen von Allergie-Nasenspray und Allergie-Tabletten sind auf dem Beipackzettel aufgeführt, bitte nimm sie ernst. Allergie-Nasenspray kann sich zudem bei Dauergebrauch negativ auf deine Nasenschleimhaut auswirken.

Spätestens dann, wenn du feststellst, dass frei verkäufliche Mittel wie das Allergie-Nasenspray bei dir nicht wirken, wird es Zeit für den Arztbesuch. Unbehandelt kann eine Pollenallergie sich verlagern und beispielsweise Asthma nach sich ziehen. Der Verlauf beim akuten Allergieschub lässt sich nicht vorhersagen. Bitte beuge wirklich ernsthaften Erkrankungen wie einem anaphylaktischen Schock durch rechtzeitige ärztliche Behandlung deiner Sommer-Allergie und bei Bedarf durch Einnahme von Allergie-Tabletten oder auf ärztliche Verordnung mit einem cortisonhaltigem Allergie-Nasenspray vor.