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Detox für den Körper - Was ist dran und wie geht es?

Detox: Gibt es das wirklich und was ist damit gemeint?

Eine Detox-Kur machen, entschlacken, entgiften: Diese Schlagwörter hören wir immer wieder - vor allem nach der Völlerei zum Jahresende. Doch was genau ist damit gemeint? Obwohl die Entgiftung des Köpers auf verschiedene Arten propagiert wird, liegen tatsächlich keine wissenschaftlichen Belege für diese Methode vor. Dennoch fühlen wir uns nach einer Detox-Kur einfach gut. Was steckt denn nun wirklich dahinter?

Entschlackung - was soll das sein?


Bei der Entschlackung sollen sogenannte Giftstoffe - auch Toxine oder Schlacken genannt - aus dem Körper ausgeschieden werden. Medizinisch gesehen ist primär die Leber für den Abbau schädlicher Substanzen verantwortlich. Die Leberfunktion kann man weder mit Kräutertee noch mit Säften ankurbeln. Dennoch hält sich hartnäckig die Meinung, dass man den Körper mit Tee, Wasser und anderen Flüssigkeiten entgiften kann. Daran ist vor allem das Marketing schuld, welches beim Detox auf Hochtouren läuft. Bisweilen werden durch harmlose chemische Prozesse eine Detoxfunktion vorgetäuscht. Als klassisches Beispiel dient hier das Elektrolyse-Fußbad, bei dem mithilfe einer einfachen chemischen Reaktion eine wundersame Heilwirkung vorgegaukelt wird. Bei allzu großen Versprechen solltest Du auf jeden Fall kritisch bleiben und die Funktionsweise im Körper hinterfragen. Dennoch kann eine Detox-Kur positive Auswirkung haben. Dies liegt in erster Linie daran, dass man bei einer solchen Kur auf fetthaltige und kalorienreiche Lebensmittel verzichtet und stattdessen zu Säften und Tees greift. Außerdem gibt es den bereits bekannten „Placebo-Effekt“, d.h. bereits der Glaube an etwas hilft. Nicht zuletzt ist im Volksmund das Sprichwort verbreitet: „Wer heilt, hat recht“. Solange Du also kein Vermögen für teure Detox-Produkte ausgibst, schaden die Ansätze dahinter auch nicht und kann es einen Versuch wert sein.

Wovon sollte der Körper eigentlich entgiftet werden?

Der Körper verfügt über Selbstreinigungsprozesse, die gerade nach einer durchzechten Nacht oder einer üppigen Mahlzeit angeregt werden. Gewöhnlich fühlt man sich in dieser Phase nicht sehr wohl, Müdigkeit oder gar Übelkeit setzen ein. Der lethargische Zustand hat jedoch nichts mit vermeintlichen Giftstoffen zu tun. Hier geht es einzig und allein darum, dass Dein Organismus für kurze Zeit überfordert ist. Viel einfacher wäre es, keinen Alkohol zu trinken oder den Alkoholkonsum stark einzuschränken, sowie auf fettiges Essen zu verzichten. Das ist jedoch viel einfacher gesagt als getan. Um sich eine Pause zu können und den Darm zu entlasten, entscheiden sich viele Menschen für eine Detox-Kur. Der viel wichtigere Trick ist dabei jedoch, genügend Zeit einzuplanen für Erholung (insbesondere Schlaf) und eine - im Wesentlichen - gesunde Ernährung.

„Detox“-Tipps


Übrigens, wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass es sich bei den meisten Detox-Kuren eigentlich um nichts anderes als eine Fastenkur handelt. Man trinkt mehrere Tage lang Säfte und isst Obst und Gemüse. Im Gegensatz zur Fastenkur steht hier nicht das eigentliche Fasten im Vordergrund, und auch der Gewichtsverlust ist eher zweitrangig. Vielmehr geht es darum, dem Körper eine Verschnaufpause zu gönnen und ihm möglichst gesunde Stoffe zu zuführen, ggf. auch Nahrungsergänzungsmittel. Da man einige Tage lang keine herzhaften Mahlzeiten zu sich nimmt, fühlt man sich auch sofort besser. Die Verdauung kommt in Gang, und man fühlt sich viel leichter. Die meisten kommerziell angebotenen Detox-Kuren umfassen auch Spa- und Saunabesuche, Massagen und andere Behandlungen. Diese tun zwar gut, allerdings fehlen wissenschaftliche Studien zu ihrer entgiftenden und entschlackenden Wirkung. Es ist wohl viel mehr die Entspannung und das Wohlfühl-Empfinden, was einem dabei guttut.  Detox-Tage tun gut und lassen sich problemlos in den Alltag integrieren. Außerdem können „Detox-Rezepte“ auch sehr lecker sein und eine ideale Gelegenheit für kulinarische Experimente darstellen.  

„Detox“-Rezepte


Online wimmelt es nur so von Rezepten für Detox-Kuren. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass man an Detoxtagen Kaffee und Schwarztee meiden und stattdessen zu Kräutertees, Smoothies und frisch gepressten Säften greifen sollte. Darüber hinaus erlauben sich viele Menschen während einer Detox-Kur gedünstetes Gemüse und frisches Obst. Gelegentlich werden auch Milchprodukte wie Lassi oder Kefir konsumiert, da sich diese positiv auf die Darmflora auswirken. Daneben kannst Du natürlich auch gezielt Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem oder spezielle Pflanzenextrakte zu Dir nehmen, von denen man sich eine besondere Wirkung versprechen kann. Außerdem kannst Du beispielsweise mit verschiedenen Zutaten experimentieren und leckere Smoothies aus Gemüse und Obst zubereiten. Vergiss allerdings nicht, dass gesund nicht automatisch kalorienarm bedeutet. Deshalb solltest Du nicht ein Smoothie nach dem anderen trinken, sondern feste Mahlzeiten einhalten. 

Was man anstatt einer Detox-Kur tun kann

Du kannst bspw. einfach einen Detoxtag pro Woche einlegen oder Deine Ernährung sogar so umstellen, dass Detoxtage gänzlich überflüssig werden. Der abrupte Übergang von reichhaltigen Speisen zu Säften ist ein Schock: Somit ist eine plötzlicher und radikaler „Detox“ für den Körper eigentlich nicht die beste Lösung. Viel besser ist es, wenn Du Dich konsequent gesund ernährst – vom gelegentlichen Cheat-Day oder einer kleinen Belohnung abgesehen. Das klingt anstrengend und langweilig, erfahrungsgemäß ist es das aber nur in den ersten Wochen in einer „Umstellungsphsase“ für Körper und Geist. Danach ist es wie beim Autofahren nach dem Führerscheinerwerb – es wird immer leicht ohne dass man viel nachdenken muss. Du kannst bspw. bestimmte Elemente einer Detox-Kur in Deinen Alltag einbinden und so zur Routine werden lassen. Solche Routinen dauern circa 2 Monate, bis sie wirklich nachhaltig eingespielt sind. Starte z.B. mehrmals die Woche mit einem leckeren Smoothie oder Superfood-Müsli in den Tag, oder verzichte hin und wieder auf das Abendessen und trinke stattdessen einen Saft oder ein Joghurtgetränk. Wenn Du es lieber würzig und salzig magst, kannst Du ein Glas Kefir oder Lassi statt mit Obst mit Kräutern und Gewürzen wie Kurkuma und Chili verfeinern. 

Wir hoffen, diese ehrlichen Zeilen helfen dir zu verstehen, dass man beim Thema Detox kritisch bleiben muss. Der Gedanke dahinter, nämlich sein Verhalten und seine Ernährung zu verbessern, ist dagegen in jedem Fall positiv. Und wir hoffen, Dir hiermit ein paar Gedanken und Impulse mitgeben zu können.