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Immun-Impfen?

Impfen: Wie steht es mit Immunität und Vorteilen? 

 Impfen schützt vor schwerwiegenden ansteckenden Erkrankungen, die mitunter tödlich verlaufen oder schwerwiegende Folgeschäden haben. Das ist auch der Sinn der Corona Impfung. Das Ansteckungsrisiko nach der Impfung ist gleich Null oder nur außerordentlich gering. Mitunter fühlst du dich etwas abgeschlagen nach der Impfung, doch ist es selten, dass du krank nach einer Impfung bist.

Wie funktioniert Impfen?

Zumeist bekommst du beim Impfen eine Spritze in den Arm. Abhängig vom Impfstoff und von der Krankheit, gegen die geimpft wird, kann die Spritze in die Haut, unter die Haut oder in den Muskel gegeben werden. Bei kleinen Kindern kann die Impfung in den Oberarm schwierig sein. Die Muskeln sind in diesem Alter noch nicht genug ausgebildet. Kleinkinder bekommen die Spritze daher in den Oberschenkel oder ins Gesäß. Nicht immer musst du bei einer Impfung eine Spritze bekommen. Verschiedene Impfungen erfolgen als Schluckimpfung, über die Nase oder mit einem Hautpflaster. Beim Impfenerwirbst du eine Immunität gegen eine schwerwiegende Krankheit. Genau darin liegen die Vorteile beim Impfen. Du bist für längere Zeit gegen eine Erkrankung immun. 

Arten von Impfungen

Für das Impfen gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine Impfung kann aktiv oder passiv erfolgen. 
Die aktive Impfung veranlasst die Patient*innen, selbst Antikörper gegen bestimmte Erkrankungen zu bilden. Es wird dafür eine charakteristische Fremdsubstanz (genannt: „Antigen“) in den Körper gebracht (z.B. Teile vom Erreger), bei denen die Patient*innen die Infektion selbst nicht durchmachen müssen, doch das Immunsystem bereits eine Immunkompetenz gegen die Erreger ausbildet. Das Immunsystem muss sozusagen bereits aktiv werden und wird dadurch „trainiert“. Weiße Blutkörperchen entwickeln sich zu langlebigen Gedächtniszellen. Kommt es zu einer Infektion, erkennen die Gedächtniszellen die Erreger schneller und bilden Antikörper dagegen aus, sodass die Krankheit gar nicht ausbrechen kann. Abhängig davon, gegen welche Erkrankung eine Immunisierung erfolgen soll, werden bei der aktiven Impfung tote oder lebende Erreger der Erkrankung gespritzt. 
Beim passiven Impfen bekommen die Patient*innen ein Immunserum, das bereits Antikörper gegen eine Erkrankung enthält. Das Immunsystem bleibt passiv und muss selbst keine Antikörper mehr auffrischen. Die Tetanus-Impfung ist ein Beispiel für die passive Impfung.

Was ist eine mRNA-Impfung?

Im Rahmen der Corona Impfung wird dir sicher der Begriff mRNA begegnet sein. Solche mRNA Impfstoffe für die Corona Impfung gibt es von Biontech und Moderna. Die Abkürzung mRNA kommt aus dem Englischen und steht für messenger ribonucleic acid, was Boten-Ribonukleinsäure bedeutet. Die Boten-Ribonukleinsäure enthält eine genetische Information für den Aufbau eines Proteins. Bei den mRNA-Impfstoffen handelt es sich um genbasierte Impfstoffe. Diese Impfstoffe haben erst eine ganz kurze Geschichte. In Deutschland sind sie erst seit der Corona-Pandemie zum Impfen von Menschen zugelassen. Der Impfstoff schleust den genetischen Bauplan für Erreger-Antigene in den menschlichen Körper ein. Im Gegensatz zum vorherigen Impfverfahren wird hier also kein Antigen (z.B. Teile des Erregers, egal ob „tot“ oder „lebendig“) in den Körper eingeschleust, sondern der Körper produziert den Erreger (das Antigen) mit der mRNA Information selbst im Körper, anstatt dass dies vorher im Labor geschieht. Das Antigen wird innerhalb des Körpers nach Produktion abgegeben und löst damit die Immunantwort aus. In dem Fall trainiert sich der Körper sozusagen vollständig selbst. Hat der Körper nach einigen Tagen die Antikörper aufgebaut, ist der Impfschutz „aktiv“ und z.B. das Reisen nach der Impfung damit möglich. 
Die mRNA-Impfung gehört entsprechend zu den aktiven Impfungen, da das Immunsystem Antikörper bilden muss.

DNA-Impfung als genbasierte Impfung

Eine DNA Impfung ist vergleichbar mit der mRNA Imfpung, nur das hier mehr Zwischenschritte nötig sind, weil aus der DNA erst eine „Abschrift“ von den Körperzellen erstellt werden muss, welches die mRNA ist. Direkt eine mRNA zu impfen geht schneller, jedoch ist ein mRNA Abschrift instabiler, weswegen der Impfstoff auch schwieriger zu lagern ist (man denkne an die -70°C von Biontech). DNA ist übrigens die Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure, den Träger der Erbinformationen. Der DNA-Impfstoff enthält ein sogenanntes Plasmid als ringförmiges DNA-Molekül. Zusammen mit dem Antigen-Bauplan dringt dieses Plasmid in die Körperzellen ein. Der Körper produziert nach der Impfung zunächst die Antigene (Erreger) und dann die Antikörper. Aktuell ist noch kein DNA Impfstoff weltweit zugelassen, weswegen wir nur von mRNA Impfstoffen reden. Für die DNA Impfung gibt es auch unterschiedliche Ansätze zur Anwendung gegen Krebs, woran Biontech, der eigentlich kein Impfstoff Hersteller war, forscht. . 

Wie funktioniert Impfen mit Vektor-Impfstoffen?

Auch der Begriff Vektor-Impfstoff ist dir wahrscheinlich schon im Rahmen der Corona Impfung begegnet. Bei den Vektor-Impfstoffen handelt es sich so wie bei mRNA- oder DNA-Impfstoffen um genbasierte Impfstoffe. Auch die Vektor-Impfung ist eine aktive Impfung. Es handelt sich nicht um Lebend- oder Totimpfstoffe, wie sie bei verschiedenen anderen Formen vom aktiven Impfen verwendet werden.
Der Bauplan für Erreger-Antigene wird bei der Vektor-Impfung zunächst in harmlose Trägerviren eingebracht. Diese Trägerviren werden als Vektorviren bezeichnet. Die Vorteile beim Impfen mit Vektorviren bestehen darin, dass du nicht krank nach der Impfung wirst und das Ansteckungsrisiko nach der Impfung äußerst gering ist.
Das Immunsystem wird bei der Vektorimpfung aktiv. Es muss spezifische Antikörper und T-Zellen als spezielle Abwehrzellen gegen das fremde Antigen bilden. 
Beispiele für die Vektor-Impfung sind die Impfstoffe von Johnson & Johnson und Astra Zeneca für die Corona Impfung sowie die Schutzimpfung gegen Masern oder Pocken. 


Impfen und seine Geschichte

Einige Impfungen wie die FSME Impfung gegen Frühsommer-Meningitis oder die Corona-Impfung haben noch eine ganz kurze Geschichte. Das Impfen selbst hat schon eine längere Geschichte. Seuchen und Epidemien waren noch bis in das 19. Jahrhundert weit verbreitet. Die Geschichte des Impfens begann mit den Pocken, unter der damals viele Menschen litten. Ungefähr 30 Prozent der mit Pocken Infizierten starben. Diejenigen, die überlebten, waren oft durch Narben entstellt. Wer die Pockenkrankheit überstanden hatte, war gegen weitere Infektionen mit Pocken immun. Es gab schon damals unterschiedliche Ansätze, um die Krankheit zu bekämpfen. Wahrscheinlich gab es die ersten Versuche zum Impfen gegen Pocken schon um 200 vor Christus in Indien oder China. Krustenstücke der Haut von Infizierten wurden zerrieben und den zu Impfenden über die Nase verabreicht. 

Wie Impfen zu dem wurde, was es heute ist

Es sollte noch einige Zeit dauern, bis die Ärzte Erfolg mit dem Impfen gegen Pocken hatten. Bei der Pockenepidemie in Boston 1721 wurden erstmals abgeschwächte Pockenerreger verwendet, um eine Immunität gegen die Krankheit herzustellen. Der englische Arzt Edward Jenner experimentierte mit der Lymphflüssigkeit von Kühen, die an Kuhpocken erkrankt waren, und impfte 1796 erstmals einen Jungen damit. In der Folge war der Junge gegen Pocken immun. Der Impfstoff gegen Pocken war der erste jemals entwickelte Impfstoff. Er wurde auch in anderen Ländern angewendet und verbreitete sich auf der ganzen Welt.
Die Vorteile vom Impfen erkannten auch andere Ärzte, die Impfstoffe gegen verschiedene Krankheiten entwickelten. So wurden Impfstoffe gegen Tollwut, Masern, Typhus, Hepatitis und viele andere gefährliche Infektionskrankheiten entwickelt. Die FSME Impfung gibt es seit 1973.

Impfen und seine Bedeutung

Du siehst also, dass Impfen viele Vorteile bietet und Immunität gegen viele gefährliche Krankheiten schaffen kann. Es ist nur selten, dass Patient*innen krank nach einer Impfung werden. Zumeist handelt es sich um Nebenwirkungen, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Solche Nebenwirkungen treten auch nach der Corona Impfung in Form von Schmerzen im Impfarm, kurzzeitigem Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit auf.
Die Vorteile vom Impfen für die Gesellschaft sind beachtlich. Reisen nach der Impfung ist möglich, da sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten kann. Kosten für die medizinische Versorgung werden gespart. Wie hoch solche Kosten durch schwerwiegende Krankheiten sein können und welche Folgen eine Pandemie für die Wirtschaft haben kann, zeigt die Corona-Pandemie. Der Lockdown während der Krise führte nicht nur viele Gastronomen und Einzelhändler in die Krise, sondern auch verschiedene andere Unternehmen wurden insolvent. 

Vorteile vom Impfen in der medizinischen Versorgung

In erster Linie liegen die Vorteile vom Impfen darin, dass es weniger Erkrankte gibt und sich eine schwerwiegende Krankheit nicht ausbreiten kann. Um das zu erreichen, müssen möglichst viele Menschen geimpft werden. Die Corona-Pandemie zeigt die schwerwiegenden Folgen, wenn Impfen nicht möglich ist. Bevor die Corona Impfung eingeführt wurde, waren viele Krankenhäuser mit Corona-Patienten belegt. Auf den Intensivstationen waren keine Betten zur Behandlung anderer Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle mehr vorhanden. Einige Kliniken konnten keine Corona-Patient*innen mehr aufnehmen, da die Intensivbetten voll belegt waren. Operationen mussten verschoben werden. Auch bei anderen Infektionskrankheiten kann die Lage ähnlich prekär sein, wenn sich diese Krankheiten ausbreiten. Im schlimmsten Fall droht ein Kollaps des gesamten „Krankenhaussystems“, da es zu viele Patienten gäbe und zu wenige freie Betten und medizinisches Personal.

Das Gravierende daran ist dann, dass plötzlich auch andere Krankheiten, die gar nicht die ursprüngliche Krankheit (z.B. Corona) betreffen, dann nicht mehr behandelt werden können und wegen fehlender Versorgung unnötig viele Menschen versterben. Diese Situation will man vermeiden und kann man nur durch einen Impfstoff maximal unkompliziert erreichen Alles andere wie Hygienemaßnahmen (z.B. Masken) oder Schließungen (Ausgangssperren, Lockdowns) sind dann nicht mehr nötig und schränken das Leben von uns Menschen dann nicht mehr ein. Das ist besonders attraktiv, da über die Jahrzehnte kein Impfstoff wirkliche Nebenwirkungen gezeigt hat.

Es gibt natürlich seltene Nebenwirkung, die auch tödlich verlaufen können (so sind bei der Corona Impfung auch Menschen gestorben). Aber diese sind so gering, dass sie zu vernachlässigen sind, weil es alle paar hunderttausend Menschen nur eine Person betrifft. Da ist es wahrscheinlicher, dass man am selben Tag durch etwas andere umkommt. Und vor allem ist es wahrscheinlicher, dass man durch die Krankheit, gegen die man geimpft wird, umkommt, wenn sie sich uneingeschränkt ausbreiten kann weil man und andere sich nicht impfen lassen.  


Impfen gegen Tuberkulose - ein Meilenstein 

Die Erfolgsgeschichte vom Impfen wird sehr gut und anschaulich in der Fernsehserie "Charité" gezeigt. In der ersten Staffel geht es um die Entdeckung des Tuberkulins, einem ersten Impfstoff gegen Tuberkulose. Robert Koch machte sich einen Namen beim Impfen bzw. der Früherkennung von Tuberkulose.

Die hochinfektiöse und oft tödlich verlaufende Erkrankung ist noch immer nicht ausgerottet, doch mit den späteren Impfstoffen gelang es, die Ausbreitung stark einzudämmen. Die Impfung erfolgte damals mit abgeschwächten Erregern. Sie wird heute kaum noch angewendet, da es neue Behandlungsmöglichkeiten und Methoden zum Impfen gibt. Es gab zahlreiche Kliniken, die nur auf die Behandlung Tuberkulosekranker ausgelegt waren. Heute gehören solche Kliniken der Geschichte an, da die Medizin große Fortschritte bei der Behandlung dieser Erkrankung verzeichnen kann.

Erfolge bei der Bekämpfung verschiedener Erkrankungen

Erfolge wurden danach beim Impfen gegen Pocken erzielt, die seit 1980 als ausgerottet gelten. Der im Rahmen der Corona-Pandemie bekannt gewordene Virologe Alexander Kekulé spricht bei der Ausrottung der Pocken von der größten Leistung der Medizin. Während andere Erkrankungen wie Tuberkulose oder Kinderlähmung auch durch Impfen noch immer nicht vollständig ausgerottet sind oder in den letzten Jahren wegen mangelnder Impfbereitschaft wieder verstärkt auftraten, sind Pocken die einzige Krankheit, die durch Impfen als vollständig ausgerottet gilt.

Die Ausrottung der Pocken 1980 ist den systematischen Impfkampagnen der Weltgesundheitsorganisation WHO zu verdanken. Sie zeigt eindeutig die Vorteile vom Impfen. 
Die Kinderlähmung (Poliomyelitis), die Teil der 3. Staffel der Charité Serie ist, ist noch nicht vollständig ausgerottet. Europa und der amerikanische Kontinent wurden von der WHO als Polio-freie Gebiete erklärt. Die WHO ist beim Impfen gegen Polio noch immer mit Kampagnen aktiv. Geimpft wird in Ländern wie Indien, Pakistan oder Afghanistan, in denen noch ungefähr 99 Prozent der Fälle auftreten.

Besser geschützt mit Impfen: Tödliche Gefahr gebannt

Auch wenn verschiedene Erkrankungen noch nicht vollständig ausgerottet sind, konnte die tödliche Gefahr durch Impfen gebannt werden. Die Corona Impfung zeigt schnelle Erfolge, denn die Zahl der Infizierten ging deutlich zurück. Allerdings muss Impfstoff flächendeckend bereitgestellt werden und ein Großteil der Bevölkerung muss zum Impfen bereit sein, damit die Erkrankung nicht mehr zur Epidemie oder Pandemie werden kann. Das Ansteckungsrisiko nach der Impfung wird stark minimiert.
Erfolge sind auch bei der Impfung gegen Keuchhusten und Wundstarrkrampf (Tetanus) zu verzeichnen, die in Europa kaum noch auftreten. Tetanus tritt heute fast nur noch bei älteren Menschen auf, deren Impfschutz nachlässt. 

Argumente von Impfgegnern

Die Corona-Pandemie ruft zahlreiche Impfgegner auf den Plan, die gegen die Corona Impfung demonstrieren. Impfgegner gibt es jedoch auch beim Impfen gegen andere Erkrankungen. Sie glauben, dass sie irgendwann krank nach einer Impfung werden, und schwere Schäden dadurch erleiden, die man später aber nicht mehr mit dem Impfen in Verbindung bringen kann. Das ist jedoch nach weltweit akzeptierten und bewährten wissenschaftlichen Methodiken bei keinem Impfstoff jemals auffällig geworden.


Es ist zwar immer möglich, dass Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Impfstelle, Fieber oder Kopfschmerzen auftreten, doch verschwinden solche Nebenwirkungen schnell wieder. Auch bei der Grippeschutzimpfung oder der FSME Impfung können Nebenwirkungen auftreten. Abgesehen davon fällt lediglich auf, dass seit Jahrzehnten die Kliniken in der westlichen Welt nicht mehr voll sind mit Menschen, die wegen der Krankheiten behandelt werden müssen, gegen die nun geimpft. Ein großartiger Fortschritt und gesellschaftlicher Gewinn.

Bevor du dich impfen lässt, solltest du dich noch über Gegenanzeigen informieren. Solche Gegenanzeigen sind beispielsweise Allergien wie gegen Hühnereiweiß bei der Grippeschutzimpfung oder verschiedene schwerwiegende chronische Erkrankungen.
Ein Erfolg der Impfung ist also, dass viele Krankheiten inzwischen fast ausgerottet sind. Stattdessen rücken nun die Nebenwirkungen der Impfung stärker in den Fokus. Und dort liegen die Befürchtungen der Impfgegner.


Weitere Argumente gegen das Impfen

Impfgegner haben noch weitere Argumente gegen das Impfen. Sie zweifeln häufig die Wirksamkeit des Impfstoffs generell an. Dieser Einwand wird durch viele Erfolgsgeschichten entkräftet, zu denen die Ausrottung von Pocken und die weitgehende Ausrottung von Poliomyelitis zählen.


Als Argument wird auch angeführt, dass der Rückgang verschiedener Erkrankungen durch eine verbesserte Ernährung und Hygiene erzielt wurde. Das diese Dinge dazu beitragen ist richtig, doch können eine gute Hygiene und eine gesunde Ernährung die Erreger nicht immer ausreichend bekämpfen, auch wenn das Immunsystem normal funktioniert. Eine hochansteckende Erkrankung kann in der Regel nur vollständig ausgerottet werden, wenn 95 Prozent der Bevölkerung geimpft werden und die Krankheit dadurch nicht mehr weitergeben. 


Ein weiteres Argument gegen das Impfen sind die Geschäfte der Pharmaindustrie. Da Impfstoffe nur wenige Male verabreicht werden, während Medikamente gegen chronische Krankheiten dauerhaft angewendet werden, sind Impfstoffe jedoch mit das unattraktivste Geschäft im medizinischen Bereich.
Argumentiert wird auch, dass viele Krankheiten, gegen die geimpft wird, in Deutschland nicht mehr auftreten. Durch Reisen können die Erreger jedoch wieder eingeschleppt werden. Und solange eine Krankheit nicht vollständig ausgerottet ist, wird sie bei niedrig-werdender Impfbereitschaft automatisch wieder stärker, wie man bspw. an der Verbreitung von Masern in Berlin in den letzten Jahren beobachten konnte.

Impfungen als Pflicht

Du siehst also, dass die meisten Argumente von Impfgegnern nicht überzeugend sind. Nur dann, wenn die Grundmanifeste der Wissenschaft und der Medien angezweifelt werden, können solche Argumente überzeugen. Es gibt jedoch genügend Gegenargumente, die Ansichten der Impfgegner entkräften.

 
In Deutschland gibt es lediglich die Masernimpfung als Pflichtimpfung. Das recht neue Masernschutzgesetz schreibt vor, dass Kinder ab einem Jahr gegen Masern geimpft werden müssen, wenn sie in Gemeinschaftseinrichtungen untergebracht sind. Hintergrund ist, dass immer mehr Eltern ihre Kinder nicht mehr gegen Masern geimpft haben und die Krankheit wieder auf dem Vormarsch war. Wie funktioniert Impfen in dem Fall? Gegen Masern erfolgt die Impfung bei kleinen Kindern in den Oberschenkel, während sie bei größeren Kindern und Erwachsenen in den Oberarm erfolgt.


Gegen verschiedene andere Erkrankungen besteht in Deutschland keine Impfpflicht, doch werden Impfungen empfohlen. Das ist der Fall bei Keuchhusten, Tetanus, Diphterie oder Mumps. Das Ansteckungsrisiko nach der Impfung ist so gut wie ausgeschlossen.

Reisen nach der Impfung

In einige Länder darfst du nur mit einer Impfung reisen. Welche Impfungen Pflicht sind, wenn du diese Länder bereisen möchtest, ist je nach Land unterschiedlich. Du musst den Nachweis der jeweiligen Impfung erbringen, indem du bei der Einreise deinen Impfausweis vorlegst. Damit der Impfschutz bei der Einreise gegeben ist, solltest du dich rechtzeitig informieren, welche Impfungen für das jeweilige Land vorgeschrieben sind.

Nahrungsergänzungsmittel als natürliche Stärkung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann das Impfen bei verschiedenen Erkrankungen, beispielsweise die FSME Impfung, die Grippeschutzimpfung oder die Corona Impfung, nicht ersetzen. Sie kann jedoch das Immunsystem stärken und den Körper widerstandsfähiger machen. Wichtig sind viele Vitamine und Mineralstoffe. Kannst du verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und andere wichtige Stoffe nicht in ausreichendem Umfang mit der Nahrung aufnehmen, sind Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen. Sie ersetzen keine gesunde Ernährung, doch können sie zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Sie eignen sich auch dann, wenn du aus verschiedenen Gründen wie Unverträglichkeiten oder einer schweren chronischen Krankheit eine Impfung nicht bekommen kannst.